Wichern-Gemeinschaft Reinbek e.V. Wichern-Gemeinschaft Reinbek e.V.

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Koch mit Leidenschaft

Rolf Janzen sorgt seit 35 Jahren für das leibliche Wohl der Bewohner.


Thema Ende

Rolf Janzen bei der Zubereitung eines Mittagessens.
An die familiäre Atmosphäre im Haus Altenfriede in den 70iger Jahren kann sich Rolf Janzen noch heute gut erinnern, begann dort doch seine Laufbahn bei der Wichern-Gemeinschaft.
Nach der Ausbildung im Atlantic Hotel in Hamburg, verschlug es den Reinbeker zunächst für vier Jahre zur Bundeswehr nach Wentorf. Neben Grundwehrdienst und dem Lehrgang zum Unteroffizier, konnte er auch hier bereits als Feldkoch-Ausbilder mit seiner Kochkunst überzeugen. Nach dem »Bund« folgte der Ruf zur Wichern-Gemeinschaft – ins Stammhaus, wie er sagt. Für ihn als Reinbeker der optimale Standort, um mit seiner Frau eine Familie zu gründen.

Er blieb 25 Jahre und wechselte erst in den Togohof nach Glinde, als die Verantwortlichen beschlossen, die Küchenbetriebe dreier Häuser im Togohof zusammen zu führen. Auf die Frage nach den Spitzenplätzen unter den Lieblingsgerichten der Bewohner, entgegnet der 59-Jährige wie aus der Pistole geschossen: »Hühnerfrikassee, was sonst.« Und mit dem Hühnerfrikassee werden weitere Erinnerungen bei Rolf Janzen wach. Lächelnd berichtet er von einer Bewohnerin, die mit fast 100 Jahren für ihre unglaubliche Gelenkigkeit bekannt war. »Sie bestand z.B. darauf, ihre Füße stets selbst in dem hüfthoch angebrachten Waschbecken zu säubern« so Janzen.
»Einiges«, so der zweifache Vater und Großvater, »hat sich verändert über die Jahre. Vieles ist moderner und effizienter geworden. Wo man vor Jahrzehnten noch frisch geschlachtete Hühner auf der Arbeitsplatte hatte, erleichtern heute ebenso wohl schmeckende Tiefkühlkomponenten die Arbeit.« Die Arbeitserleichterungen verhelfen der Großküche im Togohof täglich zu rund 280 schmackhaften Essen, die zum großen Teil das Haus in Richtung Reinbek und Wentorf verlassen.

Wir wünschen Herrn Janzen weiterhin alles Gute und viel Gesundheit. Möge er noch lange viele leckere Gerichte für unsere Bewohner zaubern. Privat, so hat er uns übrigens verraten, ist er ein großer Freund von Eintöpfen. Für Erbsen und Linsen lässt er schon mal ein Gourmet-Dinner stehen.

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