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Neujahrsempfang im Haus Billtal am 5. Januar 2012

Frau Gerstenberg, Leiterin des Hauses, hat eingeladen.


Thema Ende

Neujahrsempfang im Haus Billtal am 5. Januar 2012
Am Donnerstag, den 5. Januar des noch jungen Jahres 2012 präsentierte sich uns der von Menschen gefüllte Speisesaal des Hauses Billtal. Die Pianistin Silvia Schmedding-Farmasian erheiterte alle mit wunderbarer Klaviermusik, wie Klassik, Boogie-Woogie und Musicalmelodien. Getränke und appetitlich gezauberte Häppchen wurden gereicht.

Als erste begrüßte Einrichtungsleiterin Frau Gerstenberg das Publikum und freute sich, dass Bewohner und Gäste des Hauses Billtal das Neue Jahr hier auf liebevoll ausgerichteten Festen genossen. Erster Dank ging an Frau Krey mit dem Küchenteam, darauf erfolgte kräftiger Beifall. Dank ging nun an die Hausmeisterei für Instandhaltung und Sanierung. 13 Bäder werden barrierefrei hergerichtet; die Sanierung des hauseigenen Schwimmbades ist bald abgeschlossen – dann wird Frau Tetzlaff die beliebte Wassergymnastik fortführen. Weiteres Lob bekam der ambulante Dienst unter der Leitung von Frau Rühl und insgesamt freut man sich darüber, dass das Haus vom MDK -Medizinischer Dienst der Krankenversicherung- die Gesamtnote 1,1 erhalten hat. Dieses positive Image ist ein Ergebnis der hervorragenden Arbeit aller Mitarbeiter/innen in allen Bereichen, die oft über das normale Maß hinausgehen. Darauf gab es einen kräftigen Applaus.

2012 soll es wieder neben dem regelmäßigen Freizeitangebot zwei große Feste geben: das Sommerfest und der Herbstmarkt. Auch Pastor Giesen erhielt ein Dankeschön für die Durchführung der Gottesdienste in Vertretung für den erkrankten Pastor, Herrn Stender.

Der nächste Redner, der Beiratsvorsitzende Herr Dr. von Wedel, hob die großen Veränderungen des Jahres 2011 in der Welt hervor –z.B. die Abschaffung der Wehrpflicht, der Atomunfall Fokushima– die allerdings auch Auswirkungen in das Privatleben haben; so bedeutet z.B. die Abschaffung der Wehrpflicht, dass für die Betreuung von alten Menschen keine Zivildienstleistenden mehr zur Verfügung stehen. Die Energiewende und die Verteuerung von Energie heißt, dass ein jeder persönlich mehr Geld hierfür aufwenden muss - wie auch unsere Altenheime; zudem erhöht sich der Kostendruck durch die verstärkende Konkurrenz. Aber Einsparung soll nicht Ausbeutung der Mitarbeiter heißen, wie bei der Konkurrenz zu beobachten ist, wo Bereiche ausgegliedert und dann oft Ungelernte beschäftigt werden. Damit sich die Bewohner/innen weiterhin in der Wichern-Gemeinschaft geborgen fühlen, wird man immer auf qualifiziertes Personal setzen, „die ihren Beruf aus Neigung und mit Zufriedenheit ausüben“.

Abschließend grüßte Pastor Giesen aus Aumühle die Anwesenden und lobte die lebendigen Adventsfeiern im Hause Billtal. Weiterhin existiert ein Fahrdienst zum Gottesdienst in die Wohltorfer Heilig-Geist-Kirche, zu dem er alle einlädt. Der dortige Seniorenkreis tagt zweimal im Jahr hier im Hause; ferner gibt es zwei Konfirmandengruppen, die mit den Bewohnern hier über „Das Älterwerden“ sprechen möchten. Auf die Frage ´Was leisten Christen für Schwache, Wehrlosen und Alte in unserer Gesellschaft´ gibt uns Christus Mut: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“.

gez. Ulf Ludzuweit

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