Wichern-Gemeinschaft Reinbek e.V. Wichern-Gemeinschaft Reinbek e.V.

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Grundsteinlegung - Neubau Haus Altenfriede 2007

Begrüßungsrede durch Heimleitung Herrn Cyril Carlson-Prehn, zur Grundsteinlegung »Haus Altenfriede« am 11.05.2007.


Thema Ende

Sehr geehrter Herr Bürgervorsteher Zug,
meine sehr verehrten Damen und Herren,

herzlich Willkommen zu diesem besonderen Tag des Hauses Altenfriede der Wichern-Gemeinschaft Reinbek e.V. Endlich ist es soweit, wir legen den Grundstein unseres Erweiterungsbaues!

Bei einem solchem Ereignis hält man gerne für einen Moment inne und blickt zurück. Auch ich möchte noch einmal ganz kurz zusammenfassen, wie es dazu kam, dass wir heute hier ein neues Kapitel in der Geschichte des Hauses Altenfriede aufschlagen.

Schon lange war die Wohnsituation der Häuser 1 und 2 in der Diskussion zwischen Beirat und Vorstand der Wichern-Gemeinschaft.
Unternehmerische Vorsicht und wirtschaftliche Erwägungen sowie auch die seit Jahren sehr gute Auslastung des Hauses machten eine Sanierung noch nicht so dringlich, zu mal ja erst Anfang der 90er Jahre umfangreiche Baumaßnahmen im und am Haus durchgeführt wurden.
Jedoch veränderten sich zunehmend die Anforderungen von Bewohnern und Interessenten, und in der Presse wurden Pflegeheimneubauten in der Nähe angekündigt, von denen zwei jetzt auch konkret realisiert werden.

In dieser Situation fiel die Entscheidung, nunmehr auch Altenfriede den modernen Standards anzupassen, nicht schwer. Auch die Häuser 1 und 2 sollen nun größere Zimmer mit eigenen Bädern bekommen. Zum Ausgleich für die Zimmer, die wir dadurch verlieren, wird nun dieser Neubau errichtet.

Ermöglicht wurde die zügige Umsetzung der Baumaßnahme durch die unkomplizierte und wohlwollende Zusammenarbeit aller an der Planung und Genehmigung beteiligten Menschen und Institutionen.
Ein großes Lob geht an die Stadtverwaltung Reinbek, heute vertreten durch den Bürgervorsteher Herrn Zug und Frau Halle vom Sozialamt.
Eine so tolle Baugenehmigungsabwicklung habe sie noch nicht erlebt, hat mir unsere Architektin Frau Fink bestätigt. Ihr gebührt ebenfalls ein großer Dank für ihre Arbeit, ihr Engagement, und vor allem für ihre Geduld, die sie mit mir hatte und noch immer hat.

Doch wir würden heute hier nicht Beisammensein, wenn nicht Beirat und Vorstand der Wichern-Gemeinschaft nach eingehender Beratung entschlossen die Entscheidung gefällt hätten, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen war, zu handeln.
Und so möchte ich Ihnen besonders danken, auch im Namen unserer jetzigen und zukünftigen Bewohner und Mitarbeiter, für Ihren Mut und Ihre Entschlossenheit. Ich bin mir sicher, dass wir heute auch den Grundstein legen für einen dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg und uns somit erfolgreich den sich abzeichnenden Herausforderungen des lokalen und regionalen Pflegemarktes stellen können.

Nicht vorenthalten möchte ich Ihnen die gute Nachricht, die uns Anfang der Woche erreichte. Die ARD Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ beteiligt sich mit einer großzügigen Zuwendung in Höhe von 300.000,00 Euro an den Baukosten! Wie Sie sich vorstellen können, ist unsere Freude darüber sehr groß.

Zu guter letzt grüße ich die Leute vom Bau, den Polier und die Vertreter der bisher am Bau beteiligten Firmen, ob nun planerisch oder ausführend tätig.
Verbunden mit der Hoffnung, dass unser Haus 4 wie geplant im nächsten Frühjahr eingeweiht und bezogen werden kann, gebe ich Ihnen die ermunternden Worte eines großen klassischen deutschen Dichters mit auf den Weg:

»Frisch auf, Gesellen, seid zur Hand!
Von der Stirne heiß
rinnen muss der Schweiß,
soll das Werk den Meister loben;
doch der Segen kommt von oben!«


Vielen Dank

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