Richtfest des Erweiterungsbaus von Haus Altenfriede am 05.09.2007

Begrüßungsrede durch Heimleitung Herrn Cyril Carlson-Prehn.


Thema Ende

Sehr geehrte Frau Kreistagspräsidentin Zeuke,
sehr geehrter Herr Bürgervorsteher Zug,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Palm,
verehrte Ehrengäste
meine sehr verehrten Damen und Herren,

vor nur fünf Monaten war mit dem Fällen der Bäume hier der Startschuss für den Erweiterungsbau unseres Hauses Altenfriede gefallen. Einen Monat später – Mitte April – legten wir den Grundstein –  unter erschwerten Bedingungen, wie Sie sich wohl erinnern (es regnete in Strömen) – und heute darf ich Sie schon zum Richtfest herzlich willkommen heißen, diesmal mit strahlendem Sonnenschein.

Richtfest – ja , meine Damen und Herren, da steht man staunend vor dem Rohbau.
Noch vor gar nicht langer Zeit war es nur eine Idee, dann wurde ein konkretes Vorhaben daraus. Und aus Strichen, Linien und Zahlen auf großen weißen Papierbögen haben unsere Handwerker ein Gebäude errichtet, dessen Dimensionen und Ausgestaltung nun konkret zu sehen ist.
Die Größe unseres Anbaues hat mich doch überrascht und so manches mal habe ich gedacht: Das wird aber gewaltig!
Doch wir bauen auch für die Zukunft und diese Zukunft bedeutet, dass es immer mehr alte und gebrechliche Menschen geben wird, deren Versorgung sicher zu stellen ist.

Dieser Neubau hier in Reinbek ist eine Reaktion auf die sich verändernden Umstände unserer Gesellschaft. Die Wichern-Gemeinschaft hat sich auf diese Veränderungen eingestellt und will ihren heutigen und zukünftigen Bewohnern ein Zuhause bieten, in dem sie sich wohl fühlen und in dem sie gerne wohnen.
14 Doppelzimmer und 7 Einzelzimmer mit barrierefreien Nassräumen entstehen hier. Die Zimmer können mit privaten Einrichtungsgegenständen ausgestattet werden und erlauben so ein individuelles Wohnen.
Mit diesem Haus haben wir einen großen Schritt in die Zukunft für diejenigen unternommen, die Pflege benötigen.

Mit dem sich im nächsten Jahr anschließenden Umbau unseres Altbestandes, dessen Vollendung für September 2008 geplant ist, wird das Haus Altenfriede dann zeitgemäßen und modernen Wohnkomfort in 82 Einzel- und Doppelzimmern bieten.
Dafür danke ich den Bauleuten, unserer Architektin Frau Fink, den Statikern, den Planern – kurz allen, die am Wachsen und Werden des neuen Hauses beteiligt waren und sind.
Sie haben gute Arbeit geleistet, wie wir unschwer erkennen können. 1,75 Millionen Euro wendet die Wichern-Gemeinschaft auf, um diesen Neubau zu errichten. Sehr geholfen hatte die Zuwendung der ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“, deren Geschäftsführer Herrn Christian Kipper wir heute leider nicht begrüßen können, da er verhindert ist.

Dieses Haus soll ein Zeichen setzen, dass man in unserer Stadt nicht nur gut leben, sondern auch sorgenfrei alt werden und darauf vertrauen kann, im Pflegefall gut betreut und umsorgt zu werden. Dafür steht die Wichern-Gemeinschaft Reinbek e.V. seit mehr als 50 Jahren.
Meine Damen und Herren, zu lange reden soll man ja nicht auf einem Richtfest, sonst werden die Handwerker nervös. Also will ich jetzt zum Ende kommen. Ich wünsche Ihnen und uns ein paar schöne Stunden und genießen Sie unsere hervorragende Erbsensuppe!
Bevor wir aber den Richtspruch hören, bitte ich nun Herrn Pastor Kemper, Gottes Segen für ein weiteres, gutes Gelingen unseres Werkes zu erbitten.

Herzlichen Dank