Wichern-Gemeinschaft Reinbek e.V. Wichern-Gemeinschaft Reinbek e.V.

Dieses Fenster schließen

Frau Nadine Rieke, PDL im Haus Altenfriede in Reinbek.

Fragen an Nadine Rieke, unsere neue PDL im Haus Altenfriede.


Thema Ende

Frau Nadine Rieke, PDL im Haus Altenfriede in Reinbek.Unsere neue Pflegedienstleitung im Haus Altenfriede ist Facharbeiterin für Werkzeugmaschinen ... ursprünglich zumindest!

Die Wege des Lebens sind aber manchmal nicht gradlinig und bergen oft schöne und/oder bewegende Überraschungen. So führte der Weg von Nadine Rieke nach Hamburg, wo sie zwar im Maschinenbereich arbeitete, das wahre Glück aber erst fand, als ihr Weg den einer älteren Dame kreuzte. Diese Dame litt mit einer halbseitigen Lähmung und leichten kognitives Einschränkungen an den Folgen eines Hirnschlags.

Jene Dame war für Rieke der Auslöser, eine Umschulung zu starten und die 3-jährige Ausbildung zur Pflegefachkraft zu absolvieren.

Nach kurzer Anstellung auf der neurotraumatologischen Station im KH Boberg, wechselte sie als Wohnbereichsleitung in eine Pflegeeinrichtung und absolvierte berufsbegleitend die Weiterbildung zur verantwortlichen Pflegefachkraft.

Seit Juli diesen Jahres leitet sie nun das Pflegeteam in unserem Haus Altenfriede.

Fragen an Frau Rieke:

Was ist Ihnen in Ihrem Beruf wichtig?
Wichtig an meinem Beruf ist mir, dass alle uns anvertrauten Menschen ein hohes Maß an Pflege und Zuwendung bekommen, sowohl im medizinischen als auch im menschlichen Bereich. Sie sollen sich wohlfühlen und wissen, dass sie den Umständen ihres Alters angepasst auf ihrem Weg durch mich und mein Team begleitet werden.

Ich möchte den Menschen vermitteln, dass auch das Alter Spaß bringt, dass man aus sich herauskommen kann und nicht resignieren muss, nur weil eine gewisse Altersgrenze überschritten wurde. Diese Grenze existiert meist nur im Kopf.

Das wünsche ich mir für mein Team:
Ich wünsche mir, dass jeder einzelne im Team offen und ehrlich anderen und auch sich selbst gegenüber ist. So funktioniert eine gute und auch vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Der Wille nach Weiterbildung sollte in jedem von uns stecken, wir dürfen nicht resignieren. Denn aus einem Dazu-Lernen-Wollen finden wir immer wieder Wege für Neues und können dieses ausprobieren und positiv umsetzen.

Das möchte ich den Bewohnern vermitteln:
„Die Länge meines Lebens kann ich nicht bestimmen, wohl aber die Tiefe und Intensität eines jeden Tages.“ So lebe ich, und eben dieses möchte ich auch Menschen im Alter vermitteln.



gez.: Meike Holtkamp

   Dieses Fenster schließen